Ich erinnere mich an die Mühsal der PC-Beschaffung vor wenigen Jahren: Drei aktuelle Angebote zu einer PC-Konfiguration einholen, ständige Rückfragen und Verhandlungen mit diversen Anbietern und Händlern aus der Nähe und Ferne, die solche Angebote oftmals nur mit Widerwillen abgaben und gerne auch mal andere Konfigurationen ablieferten als bestellt. Die gesamte Abwicklung der Beschaffung von ca. 20 – 30 PCs und Server unterschiedlicher Konfiguration war mühsam. Durch die Rahmenvereinbarung mit Dell besteht die Beschaffung heute aus einem „Klick“ und das Gerät steht zwei Wochen später vor der Tür. So macht die Computerei Spaß.
Als ich 2005 ein Forschungssemester an der Uni St. Gallen verbrachte, fiel mir bereits auf, dass dort auf allen Schreibtischen überall der (nahezu) gleiche Dell-PC stand (der noch dazu über vorgegebene Konfigurations- und Firewall- Einstellungen verfügte). Eine solche "Monokultur" schien mir im Hinblick auf die Strukturen an einer typisch deutschen Uni früher schwer vorstellbar. Bald nähern wir uns der Situation auch hier. So sehr ich die Leistung von Dell wirklich schätze, so sehr fällt mir auf, dass in meinem Umfeld zwar gerne über die Marktmacht von Google diskutiert wird, aber Dell? Einzig Apple gilt hier noch als ein alternativer Lieferant, allerdings nur im Bereich der kleineren Laptops. Wer hätte das vor fünf Jahren gedacht.



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