In SecondLife bewege ich mich durch eine virtuelle Welt, die sich zweidimensional auf dem Bildschirm abbildet. Mit der neuen Grafiktechnologie wird der räumliche Eindruck wesentlich verstärkt und virtuelle Welten könnten tatsächlich "räumlich" erlebt werden.
Für die Erprobung solcher Anwendungen hat das Duisburg Learning Lab nunmehr ein System aufbauen können, mit dem sich 3D-Lern- und Spielwelten untersuchen lassen. Das Setup besteht aus einer speziellen Brille , einem besonderen Monitor sowie einem leistungsstarken Quad-Core PC mit Grafikkarte, die das Signal aufbereitet. Das System ist eingebettet in unser Usability-Labor, mit dem sich das Verhalten der User bei der Nutzung umfassend beobachten, registrieren und auswerten lässt.
Der räumliche Eindruck bei Spielen ist unterschiedlich deutlich, aber im Ganzen tatsächlich erstaunlich. Bemerkenswert ist, dass die Anwendungen nicht speziell dafür programmiert werden müssen, sondern der Eindruck durch die Logik und das Zusammenspiel von Grafikkarte, speziellem Monitor und der Brille entsteht. Der Umgang mit der 3D-Welt erfordert dabei durchaus Gewöhnung: Es kann einem schwindelig werden und es kann anstrengend werden, sich über längere Zeit in der Welt zu bewegen.
Im Learning Lab werden wir dieses Setup nutzen, um Spiel- und Lernwelten im Hinblick auf 3D-Möglichkeiten und -Tauglichkeit bei Usern testen und zu untersuchen, welche neue Optionen für Lernwelten sich hier bieten und wie die Menschen damit umgehen können. Bei Interesse an einer Nutzung / Kooperation / Studie wenden Sie sich bitte an Tanja Adamus .





0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Vielen Dank für Ihre Anmerkungen oder Kommentare! Sie werden nach Freischaltung durch einen Administrator veröffentlicht.