Letzte Woche hat die Uni Duisburg-Essen eine PC-Hall mit 200 Arbeitsplätzen eröffnet. Der Raum wird multifunktional genutzt werden: Er bietet, zunächst einmal, PC-Arbeitsplätze, zentral auf dem Campus in Essen. Die (vielen) PCs in der Bibliothek, im Erdgeschoss, sind regelmässig umlagert und besetzt. In der 8 Etage des Gebäudes steht damit nun ein großer und komfortabel eingerichteter Raum zur Verfügung, wo Studierende sich zum Arbeiten und Lernen aufhalten können - natürlich auch mit einem mitgebrachten Laptop. Zugleich kann der Raum auch genutzt werden für normale und auch PC-gestützte Klausuren.
Mit der Software von LPLUS lassen sich auch anspruchsvolle PC-gestützte Klausuren durchführen und ökonomisch auswerten, was im Kontext der Bologna-Studiengänge ein zunehmend wichtiges Desiderat wird. In den Prüfungen für Handwerk und Industrie wollten wir nachweisen, dass der Einsatz von PCs bei Prüfungen auch qualitative Vorteile bietet - so lassen sich authentische Anwendungssituationen und handlungsorientierte Testaufgaben (zwar aufwändig) aber gut implementieren.
Mit 200 Plätzen ist die PC-Hall in Essen vermutlich das größte Prüfungs-Center einer Universität im deutschsprachigen Raum. Der Raum ist mehrere hundert qum gross und wirklich GROSS... ! Ein wesentlicher Impuls ging vom Wissenschaftsministerium in Düsseldorf aus, das einen wichtigen Teil der Mittel finanziert hatte. In der Planung erschreckend hoch war der Aufwand für die Kühlung des Raumes, die durch die 200 PCs notwendig wurde (über die Hälfte der 1 Mio. Euro, s. Kalkulation). Nun ja, nach fast zwei Jahren Planung und der ständigen Sorge, dass das Projekt noch scheitern könne, ist sie fertig, die PC-Hall, Ergebniss einer intensiven (Zusammen-)Arbeit von Vielen, im ZIM (u.a. H. Huth), ZfH (H. Stratmann), der Verwaltung (u.a. H. Goldhausen), den Studierendenvertreter/innen und dem Rekorat.

Hier eine Präsentation von Jörg Stratmann vom Zentrum für Hochschul- und Qualitätsentwicklung, der an der Planung mitgewirkt hat:



1 Kommentare:
Durch den Einsatz von Thin Clients wären die Kosten für Klimatisierung, Wartung und Energie erheblich geringer ausgefallen.
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