Ein ganz andere Konstellation ergibt sich bei der konsequenten Planung von Lernmedien für einen hochschulübergreifenden Einsatz. Interessanterweise hat dies weitreichende Implikationen für das didaktische Design, die Konzeption, das "Geschäfts- und Betriebsmodell", den Entwicklungs-, Einführungs- und Betreuungsprozess. Man ahnt es: Alle diese Prozesse werden aufwändiger. Dennoch zeigt sich, dass nur über diesen aufwändigeren Prozess eine hochschulübergreifende und damit letztlich "nachhaltige" Nutzung zu erzielen ist.
Das Projekt RuhrCampusOnline bietet ideale Voraussetzungen, um diese Hypothese zu untersuchen. Langsam aber stetig, schaffen wir einen hochschulübergreifenden Raum für Online-Kurse, bei denen mindestens eine Hochschule Anbieter ist, und mindestens eine andere Hochschule im Ruhrgebiet bzw. ein anderes Studienprogramm Abnehmerin.
Gestern nun hatten wir am Duisburg Learning Lab die Gelegenheit mit Paul Rühl, Geschäftsführer der virtuellen Hochschule Bayern (vhb), über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit von NRW-Hochschulen mit der vhb zu sprechen. Anwensend waren auch weitere Vertreter aus dem Innovationsministerium und dem Hochschulbereich, um grundlegende Fragen zu eruieren. Verblieben sind wir, dass wir im ersten Schritt im Rahmen der UAMR-Hochschulen über das Projekt RuhrCampusOnline die Zusammenarbeit mit der vhb erproben. In dem Workshop "E-Learning NRW", den planmässig wieder im Herbst am Duisburg Learning Lab für E-Learning Akteure aus NRW durchgeführt wird, werden wir über Möglichkeiten und Erfahrungen in der Zusammenarbeit zwischen NRW-Universitäten / Fachhochschulen und vhb berichten.



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