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Ein wenig erschlagen fühle ich mich, bei den vielen Projektaktivitäten und -planungen. Und zugleich glücklich, über so viel lebendige Diskussionen und Begegnungen am Duisburg Learning Lab. Jetzt nähern sich die Ferien und die Steiermark ruft!
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Die Einführung von sogenannten Career Services, Mentoring-Programmen und einem Qualitätsmanagement sei in einer Bildungseinrichtung „völlig überflüssig“, sagte der Präsident der Hamburger Universität weiter. „Gebildete Menschen brauchen weder sozialpädagogische Betreuung noch brauchen sie Coaches und Ratschläge … und schon gar nicht brauchen sie ein Qualitätsmanagementsystem.“ In einer Bildungseinrichtung sei Qualität eine Frage der Ehre und nicht des Managements.
Im September kommt DeLFI nach Duisburg: Die Tagung der Fachgruppe E-Learning der Gesellschaft für Informatik. Die wichtigsten beiden Meilensteine dazu sind vor den Sommerferien fertig geworden: Das Programm steht und der Tagungsband geht - Dank Nadine Ojstersek und der maßgeblichen Unterstützung unserer stud. Mitarbeiter/innen - in Druck. Der Lehrstuhl hat zusätzlich zur Info-Website eine Community-Plattform aufgesetzt. Anders als z.B. Mixxt ist diese Plattform ganz speziell für Konferenzen entwickelt worden. Neben den üblichen Möglichkeiten von Sozialen Plattformen kann das Tagungsprogramm abgebildet werden und angemeldete User können sich ihren individuellen Fahrplan für die Tagung zusammenstellen und ausdrucken. Sie sehen dabei z.B., wer sich sonst auch für einen Vortrag oder einen Track interessiert und können in verschiedener Weise Kontakt aufnehmen. Auf oder nach der Tagung können über das 2.0 - Tool auch sehr gut Tweets, Fotos und Blogs zur Tagung verfolgt werden. Nach der Tagung können Präsentationen und Materialien verfügbar gemacht werden und für die Evaluation der Tagung können Beiträge bewertet werden und Rückmeldungen verfasst werden.
Viele bisherige Lösungen für "mobile learning" haben mich wenig überzeugt. Zum einen waren die technischen Begrenzungen einfach zu groß: Auf einem winzigen Handy-Display sind die Darstellungsmöglichkeiten extrem beschränkt. Laptops scheiterten an der geringen Dauer der Akku-Ladung. Und folglich wirkten auch die mediendidaktischen Ansätze des mobile learning wenig organisch in die Lebens- und Arbeitssituation von Lernenden eingebunden.
Apple hat in allen Kategorien Maßstäbe gesetzt, aber Apple ist nicht ohne Konkurrenz unterwegs. Für die Entwicklung von Lern- Applikationen wird interessant, wie Lösungen anzulegen sind, die möglichst plattformübergreifend laufen. Am Duisburg Learning Lab konnten wir jedenfalls für die Entwicklung und Erprobung von mobile learning-Szenarien in entsprechende Geräte von Apple, aber auch Dell investieren. Dell lieferte deutlich schneller, aber die Apple-Lieferung löste deutlich mehr Begeisterung am Duisburg Learning Lab aus :-)
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